Der Zirkus kommt

 

Für einen Zirkus ohne Tiere; 

Ihre Mithilfe wird notwendig!

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Zirkus ohne Tiere, dafür treten wir ein. Dieses Ziel ist nicht von heute auf morgen zu erreichen. Doch erste hoffnungsvolle Schritte zeichnen sich jetzt ab. Wahrscheinlich noch in diesem Jahr wird das Bundesland Hessen einen Antrag in den Bundesrat einbringen, um die Haltung bestimmter Wildtierarten in Zirkussen zu verbieten. Stimmt der Bundesrat dem Hessenantrag zu, so wird die Bundesregierung aufgefordert, eine gesetzliche Verbotsregelung zu schaffen. Soviel zur bundesweiten Politik.

Was können Sie in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde tun, wenn der Zirkus kommt? Was können Sie tun, damit es zukünftig nur noch Zirkusse ohne Wildtiere und irgendwann ganz ohne Tiere gibt?

Eine ganze Menge, glauben wir und schlagen Ihnen vor:

Sprechen Sie den oder die Vertreter Ihres Wahlbezirks im Stadt- oder Gemeinderat auf das Thema Gastieren von Zirkussen mit Tieren in der Kommune an. "Bürgersprechstunden" können hierfür auch gut genutzt werden.

  • Vermitteln Sie die aktuelle Problematik

Hierzu haben wir Ihnen folgende Informationen beigelegt:

Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen (pdf-Datei)

  • Fragen Sie, nach welchen Kriterien die Gemeinde den Platz vergibt.

Macht die Kommune von ihrem Prüf- und Kontrollrecht Gebrauch?

Prüft die Gemeinde, ob der Platz geeignet ist, die mitgeführten Tiere entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zu halten?

Verständigt die Kommuner den zuständigen Amtstierarzt und bittet um Amtshilfe (Kontrolle des Zirkusses)?

          Hierzu haben wir Ihnen folgende Informationen beigelegt:

           Merkblatt für Kommunen

  • Überzeugen Sie ein Mitglied des Stadt- oder Gemeinderates, auf der nächsten Sitzung eine Beschlussfassung zur Platzvergabe an Zirkusbetriebe zu beantragen.

Hierzu haben wir Ihnen folgende Informationen beigelegt:

Antrag auf Beschlussfassung

Gutachterliche Stellungnahme (Auszug) zur Platzvergabe an Zirkusse mit Tierhaltungen

 

Sie wollen tätig werden? Darüber freuen wir uns! Bitte geben Sie uns Bescheid. Am Besten schicken Sie uns eine kurze Mailnachricht an info@rp.tierrechte.de. Sicher haben Sie auch noch Fragen. Wir unterstützen Sie nach besten Kräften. Gemeinsam wird es uns gelingen, die Haltung von Wildtieren in Zirkussen zu beenden. Die Arbeitsteilung hilft uns dabei:

- Sie werden tätig auf der Kommunalebene

  • Unser Verein Menschen für Tierrechte-Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz tritt an die Landesregierung und das Landesparlament heran, damit Rheinland-Pfalz im Bundesrat den Antrag aus Hessen unterstützt und um zusätzliche Wildtierarten erweitert. Ausserdem wollen wir zunächst mit den Stadträten in Kaiserslautern, Koblenz, Mainz, Ludwigshafen und Trier Kontakt aufnehmen. Wenn Sie ebenfalls in diesen Städten tätig werden wollen, benachrichtigen Sie uns in jedem Fall.
  • Unsere Dachorganisationen Menschen für Tierrechte-Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. übernimmt die politische Arbeit in den 16 Bundesländern und bei der Bundesregierung.

Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit. 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christiane Baumgartl-Simons, 1.Vorsitzende

 
 


MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.



Ringstraße 118
55566 Bad Sobernheim
Tel. 06751 - 950391
Fax. 06751 - 950392

Internet: www.rp.tierrechte.de
e-mail: info@rp.tierrechte.de

 

Spenden-
und Beitragskonto:

Sparkasse Rhein-Nahe
Konto-Nr.: 10 15 44 90
BLZ: 560 501 80